Das Roma-Museum
Das Roma-Museum ist eine mobile Pop-up-Ausstellung. Sie vermittelt fundierte Einblicke in die Geschichte, Kultur und Lebensrealitäten der Roma und lädt dazu ein, Vielfalt aus neuen Perspektiven kennenzulernen.
Rund 30 großformatige Plakate mit historischen Fotografien, aktuellen Porträts und verständlich aufbereiteten Texten zeigen die kulturelle Vielfalt der Roma, ihre Sprache, Traditionen, ihre Verfolgungsgeschichte sowie ihre Beiträge zur europäischen Kultur. Gleichzeitig regt die Ausstellung dazu an, Vorurteile zu hinterfragen und sich mit den Themen Erinnerungskultur, Menschenrechte und gesellschaftliche Teilhabe auseinanderzusetzen. Das Projekt schafft Räume für Begegnung und Dialog und fördert Respekt, gegenseitiges Verständnis sowie eine offene und demokratische Gesellschaft.
Marko Aladin Sejdić
Die inhaltliche Leitung liegt bei Marko Aladin Sejdić, geboren in Sarajevo, Bosnien und Herzegowina. Er ist Romologe, Experte für soziale und kulturelle Mediation sowie Schriftsteller und Kulturvermittler. Seine langjährige Forschung zur Geschichte und Kultur der Roma bildet die wissenschaftliche Grundlage der Ausstellung. Träger des Projekts ist EU-ROM e.V., eine seit 2007 bestehende Selbstorganisation von Roma in Köln, die sich für Chancengerechtigkeit, gesellschaftliche Teilhabe und den Abbau von Diskriminierung engagiert.
Die Roma Flagge
Die Flagge der Roma ist ein internationales Symbol. In ihrer heutigen Form wurde sie 1971 auf dem Ersten Welt-Roma-Kongress in der Nähe von London angenommen. Die Flagge besteht aus zwei horizontalen Farbfeldern: Blau steht für den Himmel, Grün für die Erde. In der Mitte befindet sich ein rotes Rad mit 16 Speichen. Das Rad wird auch als Chakra bezeichnet und verweist auf die indischen Ursprünge der Roma.
Gefördert von
Ressourcen sind alle Dinge, die dabei helfen, Herausforderungen zu bewältigen. Das House of Resources Köln bietet Kenntnisse, Fähigkeiten, Informationen und Kräfte. Zudem wird auch mit diesen Ressourcen geholfen: Technische Geräte, Räumlichkeiten – und natürlich finanzielle Mittel. Darüber hinaus bietet HOR die Möglichkeit für Netzwerke und Kooperationen. Im Zentrum steht die große Freude an der Zusammenarbeit mit engagierten Menschen.
Ausstellung im Kontext der Demokratieförderung
Bibliotheken sind Orte, an denen Demokratie gelebt wird – durch Erinnerung, Anerkennung und Teilhabe.
Ausstellungsort
Universitäts- und Stadtbibliothek Köln
Foyer
Universitätsstraße 33
50931 Köln
Ansprechpartner
Dr. Philipp Budde
Marketing / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit