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Sammlung historische Fotozeitschriften

Die Sammlung der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln (KMB)

Die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln (USB) und die Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln (KMB) haben gemeinsam eine umfangreiche Sammlung historischer Fotozeitschriften digitalisiert.
 

Die Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln (KMB) beherbergt eine bedeutende Sammlung historischer Fotozeitschriften. Diese Sammlung geht auf die Entwicklung Kölns zur Fotometropole ab Mitte des 20. Jahrhunderts zurück. Die Stadt war Standort der renommierten Fotomesse "photokina" und beherbergte die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) sowie die Nähe zur AGFA in Leverkusen. Ein weiterer wichtiger Baustein war die Foto-Sammlung des Museum Ludwig, die durch die Übernahme von rund 1000 Fotos aus der Sammlung von L. Fritz Gruber und den Fotografien des Agfa-Foto-Historamas Ende der 1970er Jahre entstand.

Die KMB erkannte frühzeitig die Bedeutung dieser Entwicklung und konnte Ende der 1970er Jahre die Bibliotheken der DGPh und des Agfa-Foto-Historamas übernehmen, letztere als Dauerleihgabe. Diese Bestände bilden die Grundlage für die heutige Größe und Bedeutung des Literaturbestands der KMB zur Fotografie.

Historische Fotozeitschriften

Innerhalb dieser Sammlung sind die historischen Fotozeitschriften besonders hervorzuheben. Die KMB besitzt die wichtigsten Titel in großer Tiefe, teilweise in mehrfachen, aber nicht inhaltsidentischen Exemplaren. Diese Zeitschriften dokumentieren den Diskurs zum Medium Fotografie und stellen eine einzigartige Quelle zur transdisziplinären Erforschung der Geschichte der Fotografie dar. Sie enthalten die neuesten Erkenntnisse und Entwicklungen im fotochemischen und technischen Bereich, veröffentlichte und diskutierte Fotografien sowie Rezensionen von Ausstellungen und Publikationen.

Digitalisierungsprojekt

Insgesamt wurden 70 deutsch- und mehrsprachige Zeitschriften mit zusammen über 430.000 Seiten digitalisiert und online gestellt. Diese digitale Sammlung bietet Forschern und Interessierten weltweit einen wertvollen Zugang zu diesen historischen Quellen.

Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - NE1499/16-1